Das Streben nach einer ausgewogenen Geschlechterverteilung an der UZH

Die MNF ist federführend

Unserer Fakultät, die MNF, engagiert sich stark in der Gleichstellung. Schon im 2010 lancierte die MNF eine Broschüre «Frauen in der Wissenschaft. Aber auch im Bereich «Dual Career» und «Female Peer Mentoring» ist die MNF sehr gut aufgestellt. Die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät spricht mit ihren Stellenausschreibungen auch gezielt Forscherinnen an. So kann unsere Fakultät vermehrt exzellente Wissenschaftlerinnen anwerben, wie z.B. die Physikerin Florencia Canelli.

«Es ist uns ein Anliegen, jungen Frauen, die eine akademische Laufbahn in Betracht ziehen, Orientierungshilfen und Identifikationsmöglichkeiten anzubieten. Unsere Fakultät stellte 1976 mit der Experimentalphysikerin Professor Verena Meyer die erste Dekanin der Universität Zürich. 1982 wurde sie die erste Rektorin an einer Schweizer Universität. Sie und andere Pionierinnen haben den Frauen den Weg in akademische Führungspositionen geebnet.»

Prof. Dr. Michael O. Hengartner, Dekan der MNF, in der Broschüre «Frauen in der Wissenschaft» 2010. 

Es braucht ein Netzwerk

Um eine ausgewogene Geschlechterverteilung zu erreichen, braucht es aber auch ein entsprechendes Netzwerk. Hierzu hat der «Female Board Pool» der Universität St. Gallen (HSG) eine LinkedIn Gruppe (Global Board Ready Women) eingerichtet. Alumnae der UZH, die Führungspositionen oder Verwaltungsratsmandate inne haben, sind herzlich eingeladen der Gruppe beizutreten. Weitere Informationen erhalten sie bei Frau Heidi Gains vom Financial Times Non-Executive Directors' Club.