Studie zu Care Migrantinnen stösst auf grosses Interesse

Jasmin Truong, Assistentin am Geographischen Institut, untersuchte unter der Leitung von Karin Schwiter die Arbeitsbedingungen der meist osteuropäischen Haushalts- und Pflegehilfen in Zürich. Mit dieser im Auftrag der Fachstelle Gleichstellung der Stadt Zürich entstandenen Studie liegen erstmals genaue Daten zu diesem Themenkreis vor. Wie viele ausländische Frauen in Schweizer Privathaushalten der Schweiz alte und demente Menschen pflegen, ist dagegen nicht bekannt.

Für den Platz Zürich kann Truong nun zeigen, dass in Zürich rund dreissig Vermittlungsagenturen den Markt mit ausländischem Pflegepersonal beliefern, aber sich kaum um die Einhaltung der vereinbarten Arbeitsbedingungen kümmern: Arbeitszeiten von mehr als 50 Stunden pro Woche und Präsenzzeiten rund um die Uhr bilden die Norm, obschon dies gegen das geltende Arbeitsrecht verstösst, das Pausen verlangt. Die Care Migrantinnen verdienen nach den Abzügen für de Vermittlungsagentur zwischen 1500 und 2500 Franken monatlich, da sich oft zwei Frauen eine Stelle teilen.

Mehr dazu im Tagesanzeiger vom 6. Juni 2012 (Printausgabe)

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